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#ITIL4 Foundation - die sinnvollste Ergänzung zur Sommerzeit. Jetzt auf dem Zürcher Hausberg #uetliberg twitter.com/m_andenmatten/…

Björn’s DevOps Journey (3 von 3)

Hallo zusammen

Es ist nun schon wieder einige Zeit vergangen und der Winter hat uns voll in der Hand. Ich hatte Euch im letzten Blog versprochen darüber zu berichten, wie ich mich und das Team darauf vorbereitet habe diese Änderungen, welche unbedingt nötig waren anzugehen.

Wie bereits erwähnt, hat mich der DevOps Ansatz begeistert und ich habe mich intensiv damit auseinandergesetzt. Um mir auch noch das nötige Theoriewissen anzueignen habe ich einen DevOps Foundation Kurs besucht, welcher mir sehr dabei geholfen hat vorerst mal das Wesentliche zu verstehen.

Schnell wurde mir allerdings klar, dass es nicht einfach darum geht neue Prozesse zu implementieren, da geht es um sehr viel mehr als das.

Hier geht es um einen kulturellen Wandel, welcher nicht nur die Softwareentwicklung betrifft, sondern die gesamte IT Abteilung wie auch die Auftraggeber.

Die Abteilungen müssen näher zusammenrücken, das Silodenken aufgeben, ihr Wissen teilen und sich als grosses Ganzes sehen.

Also geht es auch darum enger zusammenzuarbeiten und die Kommunikation, den Informationsaustausch und den ständigen Dialog sicherzustellen.

Doch wie gehen wir das an, damit wir gemeinsam zum Erfolg kommen und dem Unternehmen einen echten Mehrwert bieten können.

Hier kommen Elemente des klassischen Organisational Change-Management (OCM) zum Tragen.

 

  1. Sense of Urgency (Kotter) erzeugen. Warum tun wir dies? Was sind die Vorteile daraus für jeden Betroffenen (WIIFM – What’s in it for me)? Was sind die Konsequenzen, wenn wir es nicht tun?
  2. Was ist unsere Unternehmenskultur? Weshalb ist diese so und was muss getan werden, um die Leute zu bewegen etwas daran zu ändern (siehe Punkt 1).
  3. Wer ist der «Sponsor» von DevOps? Es braucht jemand, der von der Thematik begeistert ist und in der Lage ist Teams zusammenzubringen und DevOps vorantreibt. Ebenso braucht es Unterstützer, welche als Multiplikator und gute Vorbilder dienen können.
  4. Klein anfangen und Quick Wins ausweisen. Beginnt mit einem kleinen und vorzugsweise wichtigen aber unkritischen Service (Applikation).
  5. Klare Ziele festlegen. Was genau wollen wir erreichen? Wie machen wir die Ziele messbar? Hier sollte man sich auf Ziele festlegen, welche den Punkt 1 unterstützen (WIIFM) um Erfolge fundiert ausweisen zu können. Wichtig ist auch, dass gemeinsame Ziele für das Team festgelegt werden, um den Zusammenhalt zu stärken. Es ist darauf zu achten, keine sich konkurrenzierenden Ziele festzulegen.
  6. CALMS nutzen – Download CALMS aus meinem letzten Blog.
  7. Hilfe holen: Wir müssen und können nicht alles allein aufbauen. Externes Expertenwissen kann hier genutzt werden, damit die eigenen Teams sich auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren können.
DevOps ist Teamarbeit

DevOps ist Teamarbeit

Mir wurde sehr schnell klar, dass wir dies nicht alles allein schaffen können, nebst den täglichen Herausforderungen, welche wir zu bewältigen haben. Wichtig war mir allerdings, dass meine Mitarbeiter den «Geist» von DevOps verstehen und die Notwendigkeit, dies zu implementieren nachvollziehen können. Dazu habe ich vorerst mal meine Schlüsselpersonen in einen DevOps Foundation Kurs geschickt, wie ich ihn auch besucht hatte um deren Begeisterung anzufachen. Das hat dann auch unmittelbar Wirkung gezeigt.

Nun stand dem Vorhaben nicht mehr im Wege und ich habe einen DevOps Liftoff Workshop mit der Firma Glenfis organisiert.

Das war unser KickOff für DevOps, welches uns unterstützt hat die Notwendigkeit aufzuzeigen, um die Umsetzung intern zu promoten und einen Vorgehensplan zu definieren.

Damit war der Start für unsere DevOps Transformation geglückt und wir konnten innert Kürze viele QuickWins ausweisen. Die Bereitschaft DevOps zu leben ist in der ganzen IT Abteilung zu spüren und die Motivation der Abteilung ist enorm gestiegen. Natürlich hatten wir auch einige Abgänge zu verzeichnen von Personen, welche sich mit diesem neuen Mindset nicht anfreunden konnten, doch damit musste ich von Anfang an rechnen. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, es sei alles reibungslos abgelaufen – weit gefehlt, aber die Mühen haben sich gelohnt. Ich würde diese Reise zu jeder Zeit wieder antreten – mit der Unterstützung der Glenfis Academy und des Pontine-Teams.

 

Ihr Björn

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