Auch früher war die Zukunft besser – Ausblick & Trends 2021

Eigentlich ist es müssig, beim Jahreswechsel in die Kristallkugel schauen zu wollen. Das vergangene Jahr hat so wohl niemand kommen sehen und will auch keiner in der Form vorausgesagt wissen. Wie gut auch ein vergangenes Jahr immer war, das hat gefälligst noch besser zu sein. Dies betrifft ganz besonders das 2021. Wir wollen alle mit Schwung aus der Krise gehen und positiv in die Zukunft schauen. Die Krise ist noch lange nicht überstanden – aber wir dürfen wohl zuversichtlich sein, dass wir alle viel gelernt haben und einige Veränderungen nun doch sehr pragmatisch und innovativ angestossen haben, welche unter «normalen» Umständen noch über eine grössere Zeit zerredet und veradministriert worden wäre.

Das Thema Digitalisierung hat mit Bestimmtheit im vergangenen Jahr am meisten Schub erhalten. Das erkennt man an den COVID-Gewinnern und COVID-Verlierern. Wer seine Geschäftsprozesse bereits digitalisiert hat, konnte sich in der Krise eher behaupten, während andere sich erstmals ernsthaft mit einem Online-Shop befassen musste. Innovation und Kreativität wurden zu einer Überlebensstrategie für viele Kleinunternehmen, welche sich nicht einfach Millionenverluste leisten konnten. Wenn aber diese Krise im Verlaufe hoffentlich überstanden ist, wird es keine Rückkehr in die «alte» Welt mehr geben. Digitalisierung der Produkte und Services sowie Orts-unabhängiges Arbeiten wird das nächste Normal werden. Die Vorteile überwiegen in vielfacher Hinsicht: die Arbeitnehmer sparen sich mühsame Anreise- und Stauzeiten, wenn Sie zur Arbeit gehen. Die Unternehmen sind viel flexibler und benötigen nicht mehr so viel Büroflächen – und sparen damit Kosten. Die Kunden können ihre Bestellungen und Aufträge bequem online durchführen und jederzeit den Status verfolgen.

Man darf also darauf vertrauen, dass die angestossenen Veränderungen und digitalen Transformationen auch im Jahr 2021 weitergehen werden – vielleicht sogar noch etwas intensiver und zielbewusster als dies bis anhin der Fall war. Der Spagat im Unternehmen zwischen technik-affinen und weniger technikbegeisterten Mitarbeitern wird weiter zunehmen. Umso wichtiger wird es nun werden, konsequenter die Kunden- und Businessorientierung in IT-Organisationen durchzusetzen und entsprechende Business Relationship Capabilities aufzubauen. Die neuen Lösungen müssen sich an die Gewohnheiten der Nutzer anpassen – und nicht umgekehrt. Die Technik selber verschwindet und ist nur noch für den Engineer sichtbar.

Das Daten das neue Gold ist, erkennt man immer mehr bereits daran, dass es zunehmend neue Plattformen mit Klassen von Datenprodukten gibt. Nicht das Sammeln der Daten alleine ist massgebend, aber die Algorithmen und AI-Lernplattformen lassen neue Businessmodelle entstehen. Daten werden in Zukunft wohl wichtiger werden als die Software mit all ihren Funktionalitäten. Entsprechend wichtiger werden die Fragen rund um Datensicherheit und Datenschutz in einem hochdynamischen Umfeld.  

Die eigene Fertigungstiefe der internen IT-Organisationen wird weiter abnehmen. Die Hardware schon längst aber immer mehr auch die Applikationen werden zu Blackboxes im Unternehmen. Deren Einsatz ist immer weniger mehr zentral, sondern zunehmend an den Rändern, an den Edges der Unternehmen: Im Homeoffice, unterwegs, global verteilt. Ein Horror-Szenario für Kontroll-Freaks. Aber genau darauf müssen die Architekturen und Betriebsmodelle der Zukunft ausgerichtet werden.

Nach Konsultationen verschiedenster Research-Häuser wie Forrester und Gartner, aber auch Computer-Magazinen wie CIO, Netzwoche und Computerwoche wage ich mich zu einer Trendprognose von Themen, die uns besonders im 2021 beschäftigen werden:

  1. Ausbau kunden- und businesszentrische Capabilities wie Business Relationship Management
  2. Beschleunigung der Entrümpelung der eigenen Datacenters in die Cloud
  3. Erweiterung der Service Management Organisation in Richtung Service Integrator und Orchestrator Organisation zur Beherrschung der Multiprovider-Klaviatur
  4. Konzipierung und Umsetzung eines dynamischen Datensicherheits- und Datenschutzarchitekturkonzepts durch abgestimmte Bündelung von Netzwerk, Security-as-a-Service und Cloud Modellen

Dass sich Agilität und DevOps als Methode weiter durchsetzen betrachte ich hier als grundsätzlich gegeben. Aber die Transformationen werden weniger der Methode wegen sondern vielmehr der echten Wertorientierung fortgesetzt.

In den folgenden Abschnitten möchte ich kurz aufzeigen, mit welcher Entwicklung ich rechne und warum.

Ausbau kunden- und businesszentrische Capabilities wie Business Relationship Management

Die rasende Entwicklung der Technologien und die immer weniger überschaubaren Lösungen, welche im Markt für die unterschiedlichsten Bedürfnisse angeboten werden, machen es für IT-Organisationen immer schwieriger, sich auf die Veränderung der Technik selbst zu fokussieren. Der Spezialisierungsgrad ist immer grösser und entsprechend weniger können IT-Manager mit generalistischem Know-how die Potentiale nachvollziehen. Die IT-Organisation als Gralshüter und Beherrscher der Informationssysteme im Unternehmen hat ausgedient, weil sie es schlicht weg nicht mehr kann – es sei denn, sie schaffen es weiterhin das Business von den neuen und mächtigen Technologien fernzuhalten.

Das Business und die Kunden des Unternehmens wollen jedoch von den neuen Möglichkeiten profitieren. Wer die Digitalisierung nicht schafft, wird es als Unternehmen sehr schwer haben, Kunden weiterhin zu binden. Jetzt einfach alles unreflektiert einzukaufen und umzusetzen (zu lassen), nach was das Business schreit kann auch nicht eine sinnvolle Aufgabe der IT-Organisation sein.

Reife IT-Organisationen, welche von sich behaupten, über ein ausgeprägtes IT-Business-Alignment sowie eine auf die Business-Strategie noch so stringent ausgerichtete IT-Strategie zu verfügen und immer auch ein Ohr an der «Voice of the Customer» zu haben, hinken auch heute noch der Entwicklung des Business hinterher. Konvergieren anstelle Ausrichten ist heute gefordert. Die IT möchte sich schon immer als Teil des Business verstehen. Aber die Konsequenzen dazu ist man sich nicht immer bewusst.  In letzter Konsequenz heisst dies, dass IT nicht mehr Service Provider sein dürfen, sondern direkt mit den Business-Einheiten integriert und untrennbar miteinander funktionieren. Das heisst auch, dass Business-Ergebnisse gemeinsam verantwortet und Entscheidungen über Business-Strategien gemeinsam entschieden werden. Es darf keine Silo-Strategien mehr geben.

Dazu müssen die Beziehungen auf ein ganz anderes Level gebracht werden. Die Kompetenz von strategischem Partnering ist weit mehr als bloss ein “Auftragnehmer” von Business-Requests zu sein. Strategische Partnerschaften unterstützen das Business bei der Entwicklung von Visionen und der Gestaltung des Business-Demands, bei der Steuerung und Entscheidung des notwendigen Unternehmens-Supports, sowie bei der Gewährleistung der Service-Bereitstellung und bei der wirkungsvollen Kommunikation. Wie das geht, habe ich in einem Blog beschrieben: Wie wird man zum strategischen Business-Partner.

Hier sehe ich die grosse Chance im 2021, dass sich interne IT-Organisationen neu gegenüber dem Business positionieren und als starker, strategischer Partner wirken wollen.

Beschleunigung der Entrümpelung der eigenen Datacenters in die Cloud

Die Pandemie hat vielen Organisationen vor Augen geführt, wie einfach es etwa war, die Mitarbeitenden ins Homeoffice zu schicken, wenn die IT schon in der Cloud betrieben wurde. Oder wie kompliziert, wenn nicht. Corona wirkt wohl vielerorts als Beschleuniger der Digitalisierung und diese wird auf Basis der Cloud-Technologie realisiert. Nun gilt es wohl noch schneller dafür zu sorgen, dass alle Unternehmens-Capabilities möglichst mit Unterstützung aus der Cloud erfolgen kann.

Hybrid-Modelle sind dabei aber nur eine Übergangslösung. Sie dienen all jenen Unternehmen, die einigermassen geordnet von der Legacy in die neue Cloud-Welt wechseln möchten. Dieser Prozess wird aber nicht mehr ewig dauern – weil sich Unternehmen von den Kosten und insbesondere von der Performance her Legacy-Systeme gar nicht mehr werden leisten können und wollen. Deshalb ist die Hybrid-Cloud als Betriebsmodell ein Auslaufmodell. Ganz anders ist das bei Multi-Cloud. Der Multi-Cloud-Ansatz ist deshalb entstanden, weil eine Cloud-Lösung alleine nicht alle IT-Bedürfnisse eines Unternehmens abdecken kann. Und es werden in Unternehmen mehr und mehr SaaS-Angebote genutzt – denn auch das Angebot ist fast endlos.

Das Cloud-Betriebsmodell der IT bekommt eine ganz neue Dynamik, weil sich die Zusammensetzung der Infrastrukturen und Anwendungen in Realtime ändert. Diese zu beherrschen wird wohl eine der grösseren Herausforderungen der IT-Organisationen werden. Damit kehr Agilität in allen Facetten des Betriebsmodells ein. Das betrifft die vier wesentlichen Wertströme des IT-Betriebsmodells:

Grundlage dieses Cloud-Betriebsmodells wird der Aufbau und die Durchsetzung eines Cloud Governance Frameworks CGF werden. Siehe dazu auch den letzten Blog.  Ich bin überzeugt, dass die Migration und Transformation in die Cloud im 2021 noch stärker anziehen wird. Wenn die Hausaufgaben bezüglich eines Cloud Governance Frameworks sowie eines Cloud Betriebsmodells nicht gemacht werden, sind die Folgen jetzt schon absehbar: Kostenüberschreitungen, Überforderung der Mitarbeiter und fehlende Transparenz der Sicherheitsrisiken.

Erweiterung der Service Management Organisation in Richtung Service Integrator und Orchestrator Organisation zur Beherrschung der Multiprovider-Klaviatur

Durch die vermehrte Auslagerung von IT-Dienste zu externen Cloud- und IT-Service Provider muss das bestehende Service Management System angepasst werden. Die vielfältigen Lieferantenbeziehungen lassen sich nicht einfach per SLA steuern, wie gut, ausgeklügelt und kundenfokussiert dieser auch immer ausgehandelt wurde. Die Rolle der Service Integration und das aktive Management rund um die Service Integration wird eine eminent wichtige Funktion oder Capability eines verbleibenden internen Service Providers (retained IT), damit der Vertrag auch zur Businesszielerreichung beiträgt. Was nützt dem Business, wenn er nach verpassten Geschäftszielen auf einen nicht erfüllten Lieferantenvertrag verweisen kann: Operation gelungen, Patient gestorben.

Es brauch ein Service Integrations-Konzept im Multiprovider-Ecosystem. Die bestehenden Fähigkeiten müssen dabei durch spezialisierte Capabilities mit entsprechend vorausgesetzten Skills erweitert werden. Dies kann auch als dedizierte Funktion innerhalb der IT-Organisation eingerichtet werden.

Wenn aus von verschiedenen Service Providern erbrachten Leistungen einen aggregierten, integrierten End-to-End Service erbracht werden soll, dann braucht es die Führungsrolle des Service Integrators, der die Gesamtverantwortung des Service übernehmen kann. Ein starker Service Integrator, welcher die Erwartungshaltung an die Zusammenarbeit mit den beteiligten internen und externen Service Providern abstimmt und feinfühlig im Service-Alltag einzufordern versteht. Letztlich ist es wichtig, dass der aggregierte Service als Ganzes funktioniert – unabhängig vom Reifegrad der beteiligten Service Provider.

Diese Rolle muss idealerweise bei der Erarbeitung des Target Operating Modells auf Basis einer Cloud- und Sourcing-Strategie frühzeitig berücksichtigt werden. Letztlich kann diese Rolle auch extern als eigenständiger Service von einem erfahrenen externen Service Integrator oder Service Broker bezogen werden – aber die Kontrolle darüber und das Management der verschiedenen Vertragspartner wird man nie ganz aus der Verantwortung abgeben können. Idealerweise bleibt diese Rolle bei der intern verbleibenden IT-Organisation, welche damit den Schlüssel zur Qualität und Kontrolle der externen Partner hat. Das darauf ausgerichtete Betriebskonzept muss die Integration und das Management der IT-Services dieser besonderen Konstellation erfüllen.

Wenn die Fertigungstiefe der eigenen IT-Organisation schwindet, werden die Risiken zur effektiven Steuerung der Provider steigen. Die Modelle und Methoden (SIAM) sind heute bekannt. Ich sehe für das 2021 eine stärkere Ausrichtung hinsichtlich Service Integrations-Konzepte bei IT-Organisationen.

Konzipierung und Umsetzung eines dynamischen Datensicherheits- und Datenschutzarchitekturkonzepts durch abgestimmte Bündelung von Netzwerk, Security-as-a-Service und Cloud Modellen

Ein grosser Bremsklotz für den Aufbruch in die neue dynamische Welt ist das oft immer noch fehlende Vertrauen in die Sicherheit der neuen Technologien. Viele Organisationen haben daher bis jetzt eher zögerlich angefangen, in mobile Apps und Cloud zu investieren. Meistens mit dem Vorwand, dass der Schutz der Daten und deren Kontrolle nicht gewährleistet werden kann. Das liegt jedoch nicht primär daran, dass es nicht möglich ist – sondern dass IT-Organisationen die entsprechenden Architekturen und Konzepte nicht auf die Dynamik der neuen Welt ausgerichtet haben. Ein Informations-Sicherheitsmanagement System ISMS nach ISO27001 oder nach NIST wird dabei nur bedingt helfen, weil die Antworten ein grösseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen Cloud, Netzwerk und Sicherheits-Services voraussetzen.

Gartner hat bereits im August 2019 ein auf die Herausforderungen der Zukunft ausgerichtetes Architektur-Modell vorskizziert: SASE Security Access Service Edge (man sagt «sässi»).  Hier werden IT-Organisationen investieren müssen, um vertrauensvoll in die digitale Zukunft zu transformieren. Denn mit der digitalen Transformation wird die Sicherheit in die Cloud verlagert. Diese Entwicklung erfordert konvergente Dienste, um die Komplexität zu verringern, die Geschwindigkeit und Flexibilität zu erhöhen, Multicloud-Netzwerke zu ermöglichen und die neue SD-WAN-fähige Architektur zu sichern.

Wer die Mechanismen und die Konzepte der neuen Technologien wie Cloud, AI oder Robotic Process Automation nicht versteht, dem kann tatsächlich die Kontrolle entgleiten. Deshalb ist enorm wichtig für Unternehmen, dass sie ihr künftiges Cloud-Betriebsmodel mit den notwendigen Steuerkontrollen an die neue Realität anpassen. Die Positionierung der internen IT als Service Broker und Service Integrator muss mit der Festlegung der Cloud Strategie definiert werden. Wenn man im Driving Seat bleiben will, dann darf man nicht blind auf die Fähigkeiten und Einschränkungen des Cloud Providers vertrauen, sondern selber einen aktiven und steuernden Part bei der Planung, Bereitstellung und Überwachung von Cloud Ressourcen wahrnehmen.

SASE ist ein Lösungsansatz. Unternehmen brauchen eine klare Vision von sicheren Netzwerk-Modellen, um das Vertrauen in die Zukunft aufzubauen. Ich bin überzeugt, dass auf Basis der Erfahrungen der Homeoffice-Hauruck-Aktionen und der Druck in die Cloud solche Modelle im 2021 einen Aufwind haben werden.

Fazit

Ich erinnere mich gerne an meine Netzwoche-Kolumne vom 19. Februar 2019 zurück, wo ich auch darauf verwiesen, dass in der Vergangenheit die Zukunft immer besser gesehen wurde. Aus der Krise stark werden, ist auch so eine anspornende Weisheit – aber man muss es letztlich tun. Die Zukunft klopft nicht höflich an die Türe – sie tritt einfach ein. Mit voller Wucht. Ich bin überzeugt, dass wir die anstehenden Herausforderungen auch im 2021 wieder meistern werden.

1 thought on “Auch früher war die Zukunft besser – Ausblick & Trends 2021”

  1. Hallo Martin,

    besten Dank für deine klare Einordnung der aktuellen und zu erwartenden Situation. Gerade, was du zur Perspektive der IT-Organisationen geschrieben hast, sprichst du mir aus der tiefsten Seele.

    Viele unser Anbieterkollegen haben über die Jahre ein Mindset aufgebaut, welches irgend abstrus erscheint: Einerseits wirken die IT-Organisationen von der Reife her wie leckgeschlagene Tankschiffe und anderseits werden immer neue Frameworks, Werkzeuge und Methoden entwickelt, um die IT-Organisationen … ja was?

    “IT muss das Business mehr verstehen” und ähnliche Forderungen gibt es schon immer. Und nein – es nicht nicht wirklich besser geworden. Denn die IT (hier die Externe) überholt die IT (hier die Interne) selbst. Schatten-IT (jemand schrieb mal: “Schatten-IT muss nicht schlecht sein”) und andere Entfremdungen wie “Bring you own device” zeigen doch, dass vielfach der CIO überhaupt nicht mehr sagen kann, dass das Unternehmensgold sicher aufbewahrt wird.

    Kernbotschaft für die Krisenzeit und für das neue Jahr ist die zwingende Sanierung der unternehmensinternen IT-Organisationen. Unsere Erfahrungen zeigen eklatante Defizite und kumulieren in der Erkenntnis, dass jedes Invest in diese Organisation schlecht angelegtes Geld ist.

    Abgesehen davon, dass es kaum gute bis sehr gute Mitarbeiter am freien Markt gibt, fehlt Personal mit aktuell benötigten Fähigkeiten. Programmierer, Administratoren und anderes technisches Personal findet aktuell mehr denn je Unterschlupf bei den vielen Providern. Und das ist gut so.

    Ich fahre in einem aktuellen Projekt (bin dort Interim CIO) den Sanierungsansatz und baue die ehemalige IT-Abteilung in eine Business Unit um. Das Akronym “IT” wurde und wird weiterhin aus dem Sprach- und Denkgebrauch verbannt und durch BTS ersetzt. Dieses Akronym steht für Business Technology Solutions und bezeichnet sehr gut den Auftrag der neuen Organisation.

    Natürlich geht es um IT-gestützte Services, aber nur als Grundlage zur Abwicklung von Prozessen. Neben einigen hoheitlichen Aufgaben (Security, Datenschutz) werden vor allem Beratungs- und Projektierungsleistungen erbracht. Wer jetzt noch auf Datenbankentwickler setzt, hat den Schuss nicht gehört und muss sich gefallen lassen, der Vergangenheit anzugehören.

    Mit dem BTS-Ansatz legen wir bei Kunden den Grundstein für Service Brokerage; einem (erstmaligen?) Geschäftsmodell für die (ehemalige) IT-Organisation. Service Architekten, Business Analysten und Projektmanager sowie Supplier Manager sind die nun benötigten Profile. Und auch hier wieder verweise ich auf Erfahrungen: Es lohnt sich, diese harten Einschnitte zu machen.

    Wir werden im Auftrag unserer Kunden auch in 2021 an diesem Ansatz weiterarbeiten und teilen gerne unsere Erkenntnisse. Wer mehr dazu wissen will, gehe auf die Seite http://www.transformation-it.de oder kontaktiere mich direkt.

    Beste Grüße und auf ein hoffentlich erfolgreicheres neues Jahr, bei bester Gesundheit,

    Peter Bergmann

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